stefan h.

Die erste Siebträgermaschine war eine Spontanentscheidung, inspiriert durch die Werbung eines Discounters für rund € 50,00. Nach der Inbetriebnahme dauerte es keine 30 Minuten, bis die Maschine wieder Rückabgewickelt wurde, da sie nicht auf Temperatur kam.

Nun war ich allerdings schon angefixt von der Idee, zu Hause leckeren Espresso und Cappuccino herstellen zu können. Die Zeiten mit Filterkaffe oder Löslichen sollten endgültig der Vergangenheit angehören. Also wurde noch mal etwas mehr Geld in die Hand genommen und habe mir einen kleinen „Durchlauferhitzer“ im Angebot für € 80,00 geholt.

Da die Ergebnisse aber noch nicht sehr überzeugend waren musste nun für weitere € 70,00 eine „Espressomühle“ her. Nach vielen Monaten gab dann der „Durchlauferhitzer“ (endlich) seinen Geist auf und ich habe mir für € 150,00 einen „richtigen Siebträger“ zugelegt.

Zu meiner Überraschung war ich mit dem Ergebnissen in der Tasse aber so gar nicht zufrieden. Ich hatte das Gefühl, da muss mehr gehen. Nach einiger Recherche im Internet bin ich dann auf das Kaffe-Netz gestoßen. Jetzt dämmerte mir allmählich, dass ich bisher mit richtigen Espresso noch nicht in Berührung gekommen bin.

Als erstes musste eine Mühle her: Mahlkönig Vario Home. Ich habe angefangen den optimalen Mahlgrad zu suchen, getampert, gezogen und gerollt. Von nun an waren die Ergebnisse genießbar, manchmal sogar fast so etwas wie lecker.

Aber im Kaffee-Netz hatte ich nun bereits zu viel gelesen und wusste, es geht noch viel mehr, kurz: Es muss ein Siebträger her! Diesmal aber wirklich eine richtige Maschine. Die Entscheidung viel dann aus ökonomischen und praktischen gründen relativ einfach auf die Bezzera BZ07. Als die BZ10 auf dem Markt kam, kam für mich dann auch der optische Grund dazu.

In meiner näheren und weiteren Umgebung habe ich keinen Händler mit der Maschine gefunden, daher habe ich mich an den Beiträgen im Kaffee-Netz orientiert. Bei den für mich entscheidenden Threads zur BZ07 / BZ10 ist mir der Internethändler espresso-prego mit vielen guten Hilfestellungen und Tipps besonders positiv aufgefallen. Der Eindruck hat sich im Anschluss bei der sehr freundlichen und individuellen Kaufabwicklung auch bestätigt.

Seit einigen Wochen habe ich die BZ10 im Betrieb. Sie ist tatsächlich sehr einfach zu bedienen und liefert mit der Mahlkönig Vario Home von Anfang an konstante Ergebnisse. Unser Trinkverhalten hat sich seit dem extrem verändert, wir benötigen mittlerweile fast die doppelte Menge an Kaffee und Unmengen an Milch.

Die Zubereitung macht zwar ein wenig Arbeit und erfordert Präzision, ist aber einfacher als man denkt und man wird dafür aber mit sehr leckeren Cappuccino und Espresso entschädigt. Und mit jedem Tag mehr an Erfahrung schmeckt es besser und es macht jedes Mal richtig Spaß!

Nach einem etwas holprigen Start in die Espressowelt und rund € 300,00 Lehrgeld habe ich nun endlich das Gefühl angekommen zu sein.

 

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